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  • Foto: G2 Baraniak

    Foto: G2 Baraniak

Ein Kapitel für sich (2G+)

Kempowski-Saga Teil 3

Schauspiel nach den Romanen „Uns geht’s ja noch gold“ und Teilen aus „Ein Kapitel für sich“ von Walter Kempowski

Im dritten Teil der Kempowski-Saga steht die Familie vor den Trümmern, die der Zweite Weltkrieg 1945 hinterlassen hat. Man erlebt am eigenen Leibe oder in der Nachbarschaft und bei Freundinnen und Freunden Elend, Hunger, Plünderungen und Gewalttätigkeiten. Aber man ist nicht ausgebombt und hat noch etwas Geld.

Zwischen Trümmerschutt und Ausgangssperren, Schwarzmarkt und Hamsterzügen versucht die Familie Kempowski nach der Katastrophe die
bürgerliche Kontinuität wiederherzustellen. Wegen ein paar Frachtbriefen, mit denen er bei den Amerikanern die Ausplünderung der „Zone“ durch die Russen anprangern wollte, droht dem Ich-Erzähler Walter der nächste Schicksalsschlag: Inhaftierung im Gefängnis Bautzen.

Und dennoch: Bei allem Leid zeigt sich der lakonische Humor Kempowskis in allen Figuren.

Ausgezeichnet mit dem Barbara Kisseler Theaterpreis 2018/2019 

 

Aufführungsdauer: ca. 2 Stunden 20 Minuten plus Pause

Aufführungsrechte: Gustav Kiepenheuer Bühnenvertriebs GmbH, Berlin

Das Kempowski-Projekt wird durch Mittel der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur unterstützt. Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und der Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg. Wir danken Hildegard Kempowski für ihre freundliche und engagierte Unterstützung des Kempowski-Projektes. Herzlichen Dank an Prof. Dr. Jan Philipp Reemtsma für die sachkundige Beratung.

Bühnenfassung und Regie
Axel Schneider
Dramaturgie
Dr. Sonja Valentin
Beratung
Prof. Dr. Jan Philipp Reemtsma
Bühne
Ulrike Engelbrecht
Kostüm
Sabrina von Allwörden
Mitarbeit Kostüm
Volker Deutschmann
Musikalische Leitung
Mathias Christian Kosel
Akkordeon-Einspielungen
Natalie Böttcher
Tanzchoreografie
Ute Geske
Kampfchoreografie
Malcolm Ranson
Mit
Tobias Dürr, Ute Geske, Detlef Heydorn, Johan Richter, Hans Schernthaner, Anne Schieber, Marion Gretchen Schmitz, Hannes Träbert, Nadja Wünsche

Eindrucksvoll leuchtet das große Ensemble in einer Fülle unterschiedlichster Rollen die Atmosphäre und das Lebensgefühl der Menschen in einer Zeit voller Ungewissheiten und Enttäuschungen aus.Hamburger Morgenpost

Trotz der schwerwiegenden Thematik verfliegt der Theaterabend wie im Nu. Lebhaft durch die intensive Darstellung der Schauspieler, vermittelt es ein Gefühl für die Zeit im Nachkriegsdeutschland. Eindrucksvoll werden Ungerechtigkeiten dargestellt. Rund 80 Jahre nach den Ereignissen, auf denen es beruht, trägt das Theaterstück weiter, wozu Zeitzeugen wohl bald nicht mehr imstande sind.Hamburger Abendblatt

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Harburger Theater
Friederike Barthel
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