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KARTEN 040 333 95 060

TAGESKASSE: Di-Fr 14-18 Uhr • MUSEUMSPLATZ 2 • 21073 HAMBURG

Thomas Freitag – Rückzug über die Minen der Ebene

Thomas Freitag setzt mit seinem neuen Programm einen Schlusspunkt. Denn die einstigen Zukunftsträume des Nachkriegskindes Thomas haben sich mittlerweile in Albträume verwandelt – und die Wut darüber lässt ihn nicht kalt. Mit seinem enormen schauspielerischen Talent, seiner Erfahrung und seinem Alter nimmt er die Zuschauer an die Hand und führt sie auf seinem „Rückzug über die Minen der Ebene“.

Wenn er dabei kafkaesk den Affen gibt, dann nur, weil er dem Ernst des Lebens mit der Heiterkeit der Kunst begegnen will. Er entlarvt die menschliche Hybris, sich grundsätzlich dem Tier überlegen zu fühlen. Der Mensch ist keine arme Sau, nur weil er mit digitalen Errungenschaften, KI, Suchtmitteln, Reichtum und Ehre nicht zurechtkommt. Doch er ist es, der jeder positiven Errungenschaft sofort den Missbrauch folgen lässt – keine Sau würde so etwas tun.

So bekommt manch einer noch einmal den Kopf gewaschen. Nicht aber das Gehirn, denn dort, so scheint es, haben andere bereits ganze Arbeit geleistet. Und da Thomas Freitags Parodien legendär sind, melden sich natürlich auch die Granden aus dem Himmel zu Wort – denn sie leiden unter dem derzeitigen Bodenpersonal am meisten.

Wer den großartigen Verwandlungskünstler also noch einmal erleben will, sollte sich dieses Programm nicht entgehen lassen.

Foto: Thomas Freitag

Heike Feist – Alle Kassen, auch privat

Solo-Theater-Comedy mit Nebenwirkungen

Willkommen zu einem ganz normalen Tag, in einer ganz normalen Hausarztpraxis! Das Wartezimmer platzt aus allen Nähten, die Arzthelferin steht in den Startlöchern und Frau Doktor kommt wie immer schon reichlich gestresst zur Arbeit.

Gerade will Dr. Annegret Kern ihre Sprechstunde beginnen, da tropft es von der Decke. Ein Wasserschaden im Sprechzimmer! Während Arzthelferin Natia der Havarie den Kampf ansagt, hält Dr. Kern ihre Patienten im Wartezimmer bei Laune. Sie beginnt aus ihrem Arbeitsalltag zwischen Sprechstunden, Notdiensten,

Fortbildungen, Pharmaberatungen und Papierkram zu erzählen. Dabei treten nach und nach Risse im Gesundheitssystem zutage und auch das Leben von Dr. Kern ist von jener sprichwörtlichen Göttin in Weiß weiter entfernt, als man vermuten würde. ZumGlück hat sie die bodenständige Natia an ihrer Seite und auch von höchster Stelle wird so manches wachsame Auge auf sie geworfen.

In einer Hausarztpraxis sind eben mehr Dinge zwischen Himmel und Erde möglich, als eine Krankenkassenabrechnung erahnen lässt.

Heike Feist verwandelt in einer furiosen Dreifachrolle den Theatersaal in ein Wartezimmer. Mit Herz und scharfem Blick nimmt sie das Verhältnis von Arzt und Patient aufs Korn und auch die Pharmaindustrie und Krankenkassen bekommen ihr Fett weg. Und im Laufe dieses ebenso mitreißenden wie informativen Theaterabends wird aus einer Ärztin, wie wir sie vielen Klischees nach zu kennen glauben, eine Ärztin, die wir alle gerne hätten.

Buch: Heike Feist und Ralf Krämer / Inszenierung: Marc Lippuner /

Aufführungsrechte und Produktion: Theater Mogul GmbH
Foto: Theater Mogul

Andreas Rebers – Rein geschäftlich: BILANZ

Was ist das Leben? Zufall? Witz? Oder eben doch nur ein Geschäft? Um diese Frage geht es in Rebers aktuellem Programm.

Im März 2023 hatte das Programm „Rein geschäftlich“ Premiere. Mittlerweile ist es griffig, schnell und rund. Obwohl Rebers Kabarett nie wirklich aktuell, aber in der Regel seiner Zeit weit voraus ist, sollten wir es immer im Auge behalten. Und bevor die nächste Premiere ansteht, schauen wir erst noch einmal die Bilanz an, denn die kann sich sehen lassen.

Nach einer chaotischen Premiere in Wien, politischen Erdbeben, Rücktritten, einer Uraufführung in der Deutschen Oper Berlin und einer großartigen Tour durch Österreich und Deutschland, hat Rebers seine geschäftlichen Gedanken vollendet, upcycelt und spielerisch auf den Punkt gebracht.

Und jetzt ist er wieder unterwegs in einer Republik, die nicht mehr weiß wohin mit sich. Dazu gibt es tanzbare Kapitalismuskritik, neue Parteien, nachhaltige Heiterkeit und eine klare Botschaft: ¡No pasarán! Den Rest erledigt die Tagespolitik.

Wir freuen uns auf Sie!!

Foto: Susie Knoll

Alfons – Le Best Of

Orangefarbene Trainingsjacke? Puschelmikro? Frongsösische Accent? Ja, kennen Sie – und ist Ihnen vermutlich schon häufig im heimischen Fernseh-Gerät begegnet.

Gestatten: Alfons, Kultreporter in Diensten des deutschen Fernsehens!

Und als solcher seziert „der Deutschen liebster Franzose“ (FAZ) auch in seinem Bühnenprogramm mit messerscharfem Blick die allgemeine Nachrichtenlage, kommentiert die großen Skandale unserer Zeit und widmet sich mit der ihm eigenen journalistischen Akribie den kleinen, aber umso bemerkenswerteren Fundstücken aus dem bundesdeutschen Alltagswahnsinn. Vor allem aber präsentiert Alfons in „Le BEST OF“ eine Auswahl persönlicher Highlights: das Beste aus seinen langjährigen Studien zum Verhalten der Deutschen in freier Wildbahn – die besten Texte, die besten Geschichten und natürlich einige seiner berühmt-berüchtigten Reportagen aus diesem Land der Dichter und Klempner, Kleingärtner und Hinterwäldler. Was ihn immer wieder antreibt? Es ist die Suche nach dem wahren Wesen der Deutschen – ein immerwährendes Mysterium: „Damals, als ich Frankreich verließ, habe ich meinen Freunden gesagt: ,Keine Sorge, ich bin bald zurück – ich bleibe nur so lange, bis ich die Deutschen verstanden habe.‘ Das war vorüber 30 Jahren. Alors, ich bin immer noch hier …“

Und zwar genau hier: Am 15.11. im Harburger Theater.

Foto: Tine Acke

LaLeLu – Urlaub vom Hirn

Hamburgs Kult-Vokalartisten melden sich mit der dringend benötigten mentalen Auszeit zurück.

LaLeLu kommt mit ihrem neuesten Programm und liefert genau das, was die moderne Welt so dringend braucht: „Urlaub vom Hirn“. Nach den großen Erfolgen ihrer vorherigen Shows und anlässlich ihres gerade vergangenen 30. Jubliläums, schicken die vier Stimmakrobaten ihr Publikum auf eine hochkomische und musikalisch brillante Reise in die Welt der geistigen Entspannung, in der herzhaft gelacht werden kann. Mit absurden Songs, brillanten Parodien und satirischen Seitenhieben verwandeln sie die Bühne in ein All-Inclusive-Resort der guten Laune.

Wer kennt es nicht? Der Alltag ist komplex, die Nachrichten sind düster und das Smartphone will ständig bespaßt werden. LaLeLu hat die Lösung: Zwei Stunden therapeutische Comedy ohne Geräte, ohne Stecker und ohne Empfang. In „Urlaub vom Hirn“ widmen sich Sanna, Tobi, Jan und Frank den großen und kleinen Absurditäten unserer Zeit. Mit ihrem unnachahmlichen Mix aus virtuosem a cappella-Gesang, Ausflüge in die instrumentale Welt und gnadenlosem Humor zerlegen sie alles, was uns den Kopf zerbricht. Ob Pop-Ohrwurm, Jazz-Schnipsel oder Schlager im Liegestuhl – hier wird hemmungslos gesungen, gespottet und gelacht.

LaLeLu hat sich über die Jahre einen Ruf als eine der besten und lustigsten a-cappella-Bands Deutschlands erspielt. Mit „Urlaub vom Hirn“ beweisen sie erneut, dass sie eigentlich keine Instrumente

brauchen, um das Haus zu rocken und die Lachmuskeln des Publikums gnadenlos zu strapazieren.

Foto: Bo Lahola

Ingrid Kühne

Ja, aber ohne mich! Hier wird sehr schnell klar, was die Niederrheinerin Ingrid Kühne in ihrem vierten Soloprogramm sagen will. Vieles verändert sich in der Welt und da bezieht sie ganz klar Stellung, in dem sie den Satz: „Ja, aber ohne mich!“ raushaut. Dann muss man auch mal über Sachen diskutieren, warum zum Beispiel plötzlich Deckel an Flaschen dranhängen bleiben müssen, oder warum sie das Thema Politik erst gar nicht anspricht. Als Bürgermeisterin würde sie viel lieber die Geburtstage der Menschen feiern, als sich über etwas im Rat streiten. Es wird auch dieses Mal nicht laut, böse oder schimpfend, sondern wie immer – einfach nur lustig. Sie freut sich auf ihr Publikum, das hoffentlich sagt: Ja, gerne mit mir!

Foto: Ingrid Kühne

Christian Ehring – Versöhnung

Christian Ehring, bekannt als Moderator von „extra 3“ und Ensemblemitglied der „Heute Show“, tourt wieder mit einem brandneuen Soloprogramm durchs Land. Und das ist auch gut so. Denn sein Witz, seine Spontaneität und seine Empathie werden überall gebraucht. Vor allem hier, vor allem jetzt.

Das Land ist gespalten. Von Tag zu Tag werden die Gräben tiefer, die Fronten härter und die Sitten rauer. Konflikte eskalieren innerhalb von Sekunden. Wo es früher noch zivilisierte Debatten gab, wird heute nur noch geschimpft und beleidigt, so dass man pausenlos rufen möchte: „Habt ihr eigentlich schon mal was von Höflichkeit gehört, ihr Arschkrampen?!“

Zugegeben: Auch Ehring hat sich im Stellungskrieg der Meinungen nicht immer vornehm zurückgehalten. Auch er hat schon gedisst und gebashed, hat geshamed, geblamed, gesilenced und gefrontet – teilweise ohne zu wissen, was diese BegriXe überhaupt bedeuten.

Jetzt aber sagt er: Schluss mit der Spaltung! Der Satireprofi mit dem Johannes-Rau-Gedächtniskiefer hat umgeschult und will fortan versöhnen: Sich mit uns, uns mit der Welt, links mit rechts, Elmex mit Aronal. Und wo ließe sich das besser bewerkstelligen als im ganz konkreten Hier und Jetzt eines Theaterabends?

Die Zuschauer erwartet eine hochaktuelle, politische, persönliche und auch diskursive Show, die sich nicht auf das Trennende konzentriert, sondern auf das, was uns alle noch miteinander verbindet. Für Ehring jedenfalls steht fest: Versöhnung beginnt mit Zuhören. Das sollten wir tun. Und zwar ihm.

Foto: Astrid Hennig

Wolfgang Trepper

Für manche eine Drohung, also für Politiker, Fernsehmacher, Schlagerfreunde und Ewiggestrige. Für andere eine gute Nachricht – für die, die die einzigartige Mischung aus bitterbösem Kabarett und zu Herzen gehenden Texten mögen und schätzen. Gerade zusammen mit Hape Kerkeling und Gerburg Jahnke mit dem Hurz ausgezeichnet, gehts weiter auf Tour. Kommen können alle, denn Trepper legt so los, wie sie es kennen. Er sagt, er sei viel ruhiger geworden, aber sehen Sie selbst …

Das Programm 2025 wird genauso, wie die anderen: Kompromisslos brachial und zartweich. Frech wie sonstwas und menschelnd leise – Wolfgang Trepper eben. Ein Abend der hängenbleibt – so oder so!

Foto: Wolfgang Trepper

Wigald Boning und Bernhard Hoëcker

Wenn Wigald Boning und Bernhard Hoëcker zusammen auf die Bühne kommen dann reden sie über …?

Gute Frage, über was eigentlich? Üblicherweise folgt ein kurzer Abriss zu Inhalt, Thema, Motto – was auch immer. Wigald und Bernhard machen es anders: Sie gehen mit grenzenloser Neugier auf die Bühne, ohne Text, ohne Rahmen, scheinbar ohne Konzept, aber immer mit Sinn und Verstand. Das klingt mutig, und das ist es auch. Denn sie wissen meist, was sie tun, aber nicht, was sie erwartet.

Die Zuschauer wissen nur, dass sie gute Fragen stellen – doch was daraus entsteht, bleibt offen. Wigald und Bernhard betrachten jede Frage aus allen Perspektiven, analysieren und beantworten sie mit Witz und Tiefgang. Ob es um ihre Fernseherfahrung geht, ihre Hobbys oder die Frage, ob sie zum Mars fliegen würden – die Antworten sind stets authentisch. Jeder Abend ist einmalig, so wie Wigald und Bernhard selbst. Das Einzige, was sie neben ihrer Neugier mitbringen, ist eine Uhr – sonst würden sie ewig erzählen.

Foto: Uwe Ernst

Karten für diese Veranstaltung sind nur im Comedy & Kabarett Abo und im freien Verkauf erhältlich.

Falk und Freunde: Liedermaching-Abend

Das erste Liedermaching-Festival in Harburg!

Mit Michael Krebs, El Mago Masin und Cynthia Nikschas

FALK, der liebevoll pöbelnde Liedermacher aus Berlin, hat ausgewählte, so großartige wie unterschiedliche Kollegen der Zunft eingeladen für einen magischen musikalischen Abend im Harburger Theater. Ein Line-Up, das sich sehen lassen kann.

Cynthia Nikschas ist gerne unangepasst, ist Rebellion, Leidenschaft und pure Energie. Sie kann Mut machen und dabei den Finger in die Wunde legen.

Michael Krebs spielt krachend schöne Piano-Songs mit Texten auf die Zwölf. Und feiert bei Liveshows den kalkulierten Kontrollverlust.

El Mago Masin ist ein Unikat in der deutschsprachigen Kleinkunstszene. Ein Mann, eine Gitarre und viele skurrile Gedankengänge.

An einem Abend mit dem Liedermacher und Musikkabarettisten FALK wird vom Publikum nicht mehr erwartet als über sich selbst lachen zu können. Für alle Freunde des Sarkasmus und schwarzen Humors und für alle, die gerne über den Tellerrand hinaus blicken.

Marc Weide

Wenn Marc Weide die Bühne betritt, sind ungläubiges Staunen und großartige Unterhaltung an der Tagesordnung. Mit einer Mischung aus Close-Up-Magie und humoristischer Unterhaltung beweist der Zauber-Entertainer, dass es keiner Großillusionen bedarf, um sein Publikum ins Reich der Magie zu entführen. Im zarten Alter von elf Jahren besuchte Marc Weide eine Show des großen David Copperfield und durfte dem Star während der Show auf der Bühne assistieren. Der Traum, einmal selbst Zauberer zu sein, war damit geboren. Nur zwei Jahre später gewann Weide die ersten Wettbewerbe, mit 16 wurde er zum jüngsten Mitglied im magischen Zirkel und machte das Fernsehen auf sich aufmerksam. Marc Weide ist ein Meister darin, sein Publikum in seine Shows einzubeziehen und mit scheinbar leichten Tricks zu verblüffen. Die Zuschauer*innen schauen ganz genau hin, um den Entertainer beim Schummeln zu erwischen – und das Staunen ist groß, wenn ein Trick vermeintlich nicht klappt, dann aber im letzten Augenblick doch noch gelingt. Mit seiner lockeren Art hat sich Weide auch international einen Namen gemacht: Auftritte in London und New York belegen sein Können.

Lassen Sie sich diese einzigartige Show mit vielen verblüffenden Tricks auf keinen Fall entgehen.

Erleben Sie Marc Weide live und genießen Sie eine Show, die Sie so schnell nicht vergessen werden!

basta

basta, das sind Mirko Schelske, Werner Adelmann, William Wahl, Arndt Schmöle und René Overmann.

Die Band entwickelte sich aus den A-Cappella-Gehversuchen der Schulfreunde René Overmann und William Wahl. Die beiden hatten schon als Teenager zusammen Musik gemacht und ihr Taschengeld während Schulzeit und Studium mit A-Cappella-Musik aufgebessert. In unterschiedlichsten Formationen sang man, meist zu viert, eher nebenher, bis eines schönen Tages die damalige Besetzung beschloss, ein eigenes Bühnenprogramm mit eigenen Liedern auf die Beine zu stellen. Den ganzen Sommer 2000 lang wurde geschrieben und geprobt, dann gaben die fünf Jungs die ersten eigenen Konzerte – so gilt bei basta das Jahr 2000 als Gründungsjahr.

2002 begann die eigentliche Karriere der Band: basta unterschrieb einen ersten Plattenvertrag, es folgten die CDs „basta“ (2002) und „b“ (2004). Konzerte fanden in immer größeren Sälen statt, basta spielte nun nicht mehr nur regional, sondern in ganz Deutschland.

Zum 20-jährigen Geburtstag der Band 2020 hat basta sich und seinen Fans ein Geschenk gemacht. Eine Zusammenstellung der beliebtesten 40 Songs aus den letzten zwei Jahrzehnten auf einer Doppel-CD, mit ausgewählt von den basta-Fans: ,,Eure liebsten Lieder“.

Nur am 12. November 2022

Pe Werner

Wenn der Winter in der Tür steht, streut Pe Werner „Ne Prise Zimt“ in ihrem Hörgenuss reichen Konzert-Programm. Pe Werner, mit ihrem Hit „Kribbeln im Bauch“ jedem ein Begriff, widmet sich Augen zwinkernd deutschen Weihnachtsritualen und Geschichten rund um die Geschenke in letzter Minute, Schneeschipp-Pflicht, Gänsefüllungen, sowie Tannenbäumen zwischen Lamettazwang und Brandschutzversicherung.

Begleitet von Peter Grabinger am Flügel schlendert sie unterhaltsam durchs Winterwunderland aus Pop, Jazz und Chanson aus eigener Feder und Weihnachtsklassikern in Pe-sonderen Arrangements.

Nur am 10. Dezember 2022

The Cast – Die Opernband

Egal ob jung, ob alt, Klassik-liebhaber oder Menschen, die bisher Popkonzerte der Oper vorgezogen haben: THE CAST führen ihr Publikum vom ersten Moment in den Bann der Musik und lassen jeden Abend zu einem mitreißenden Feuerwerk an Begeisterung und Freude werden. Und das auf weltweitem Spitzenniveau.

THE CAST haben ein Programm kreiert, das klassische Weihnachtslieder ebenso zum Funkeln bringt wie winterliche Klassiker. Witzig, sympathisch und nahbar zeigen sie sich, wenn sie die prall gefüllte Schatulle ihrer

„Winter-Edition“ öffnen… Großartig in der stimmlichen Leistung, witzig und überzeugend legt diese Truppe von hervorragenden Individualisten aus aller Welt in der Summe einen vollendet harmonischen Auftritt hin.

Weihnachten mit Verdi, Puccini und THE CAST: Ein glitzerndes Vergnügen für alle, denen in der Oper schon immer der Spaß fehlte. Seien Sie gespannt! Sehen Sie hier den Trailer von THE CAST.

Werner Momsen

Werner Momsen, Klappmaul-Komiker aus Hamburg, ist anders als die Andern. Er ist eine Puppe. Die Haut aus Polypropylen, Haare aus Polyacryl und innen drin nichts als Schaumstoff. Von Geburt an Sondermüll, kein leichtes Leben. Er liebt es aber trotzdem. Er ist fremdbestimmt, aber oft doch freier als sein schwarzer Begleiter, der immer hinten drinsteckt. Denn Werner kann Dinge tun und sagen, die nur er tun und sagen darf. Und das macht er in seiner Show. Dort redet er über die Widrigkeiten, die das Leben als Mensch und Puppe so mitbringen. Er sagt meist, was er denkt, bevor er denkt, was er sagt. Und wenn er viel denkt, singt er auch schon mal.

Mit seinem imposanten Halbwissen hat Werner Momsen bisher noch jede Veranstaltung aufgemischt…

Walter Sittler

Zusammengestellt aus den Werken von Dieter Hildebrandt und dem Buch „Was aber bleibt“ von Rolf Cyriax 

Als Dieter Hildebrandt im November 2013 starb, lag da noch ein ganzes, fertiges Programm, das er als Abschied geplant hatte: „Kommen Sie zum Schluss, Hildebrandt!“ Es erschien in Buchform als „Letzte Zugabe“ und Walter Sittler las es als Hörbuch ein. Ab 2014 gab es die „letzte Zugabe“ auf der Bühne. Mit seiner außergewöhnlich einfühlsamen und zwerchfellerschütternden Darbietung der Pointen des Kästner-Bewunderers Hildebrandt hat Schauspieler Walter Sittler quer durch die Republik Beifallsstürme und euphorische Kritiken en masse gesammelt.

Auch Walter Sittler hat sich dem Erbe Erich Kästners immer verpflichtet gefühlt. Und da die Hildebrandtschen Texte aus 60 Jahren nicht nur ein steter Quell der Freude, sondern geradezu verblüffend weitsichtig und zeitlos sind, wurde das Programm ab 2016 erweitert fortgesetzt.

Ich bin immer noch da ist der Titel. Damit verbunden ist das Versprechen, dass Walter Sittler auch weiter die unbequemen Gedanken eines der größten deutsche Kabarettisten wachhalten und weiterleben lässt.

„Jawoll, meine Herr’n!“ – Ein Heinz Rühmann Abend

Seine beliebten Schlager und Filmrollen mit Michael J. Westphal

Er ist der beliebteste und populärste Schauspieler des 20. Jahrhunderts und war schon zu Lebzeiten eine Legende.
Heinz Rühmann, der große Charakterdarsteller und Komiker, der Liebhaber mit dem verschmitzten Lächeln, spielte sich in die Herzen der deutschen Zuschauer als „Pfeiffer mit drei F“, „Charleys Tante“, „Braver Soldat Schwejk“, „Der Mustergatte“, „Der Hauptmann von Köpenick“ u.v.m. In seiner Traumrolle des Clowns in dem Film „Wenn der Vater mit dem Sohne“ rührte er zu Tränen.

All diese Figuren werden den Zuschauer*innen an diesem Abend wieder begegnen. Und die Lehrer der „Feuerzangenbowle“ werden das Theaterpublikum unterrichten.

Aber nicht nur in seinen Filmrollen berührte er die Menschen. Seine großartigen Schlager sang die ganze Nation mit: „JAWOLL MEINE HERR’N“, „DAS KANN DOCH EINEN SEEMANN NICHT ERSCHÜTTERN“, „EIN FREUND, EIN GUTER FREUND“, „ICH BRECH DIE HERZEN DER STOLZESTEN FRAU‘N“ und viele weitere sind auch heute noch Ohrwürmer und als Evergreens unsterblich.

Ein Programm voller Ernst und Komik, zum Lachen und zum Weinen und zum Schwelgen in Erinnerungen an die unvergessene Leinwandikone.

Silvestervorstellung mit Berlinern in der Pause (im Ticketpreis inklusive)

Mathias Richling

Krimi-Atmosphäre auf der Kabarettbühne: Mathias Richling begibt sich auf den Tatort Berlin, aber auch auf internationales Parkett, um mit detektivischem Spürsinn die Wurzeln des Übels in Politik und Gesellschaft aufzuspüren. Die Täter sind bekannt, wobei sich wie in jedem Krimi die Frage stellt, ob die Täter nicht manchmal auch Opfer sind. Zur Fahndung ausgeschrieben sind im neuen Richling-Programm unter anderen Olaf Scholz, Wladimir Putin und Donald Trump, wobei deren Tatmotive nicht unterschiedlicher sein können. Die Liste der Überzeugungstäter ist lang: Alice Weidel als Rechts-Beraterin, Cem Özedmir als Ernährungsberater, Greta Thunberg als Welterklärerin, Robert Habeck als Dolch im Gewande, Annalena Baerbock als Frisurenmodel, Markus Lanz und Richard David Precht als Kollateralschäden der Philosophie, Oliver Pocher als Selbstmitleidskasper, und natürlich das legendäre schwäbische Komiker-Duo, nein , nicht Häberle und Pfleiderer, sondern Winfried Kretschmann und Thomas Strobl. Schonungslos analysiert Richling aber auch die Opferseite: die Wähler. die nicht mehr wissen, für wen oder was sie sich entscheiden sollen; die Steuerzahler, deren Geld über dunkle Kanäle in Terroristenhänden landet; die An-Allem-Kleber, die ihre Ziele aus den Augen verlieren…

Richling, der von vielen Kritikern als der beste Parodist der deutschen Kabarett-Szene gefeiert wird, bringt seine jüngsten Beobachtungen wie immer in literarisch anspruchsvolle Form (über seine Texte gibt es bereits Magister-und Doktorarbeiten). Regie führt  der Autor und  ehemalige SWR-Moderator Günter Verdin.  Ein Kritiker beschreibt die Verwandlungskunst von   Richling wie folgt: „Er benötigt dazu nicht einmal eine große Maske, die Veränderung von Stimme und Körperhaltung und die Nutzung von ein paar wenigen Gesten genügen, um zu erkennen, wen er durch humorvolle und bisweilen bizarre Übertreibung skizziert und karikiert.“ Überzeugen Sie sich bitte selbst!

 

Max Uthoff

Eine Studie hat ergeben, dass die durchschnittliche Aufmerksamkeitsspanne von Internetnutzer:innen für einen bestimmten Inhalt bei 2,5 Sekunden liegt. Das Lesen des vorherigen Satzes hat ca. 4 Sekunden gedauert. Ich dürfte Sie also schon verloren haben. Und deswegen kann ich jetzt, nur für mich, erzählen, worum es in meinem nächsten Programm nicht gehen wird. Um Studien, die sich mit der durchschnittlichen Aufmerksamkeitsspanne von irgendjemandem beschäftigt. Und um Inhalte, die in
2,5 Sekunden erfasst werden können, also Christian Lindner.

Worum es tatsächlich geht? Vielleicht um den Tod, Kaninchenlöcher und die Frage, wie wir das alles eigentlich aushalten? Vielleicht aber auch nicht. Vielleicht um die Frage, wer nutzloser für diese Gesellschaft ist, der Rechtsanwalt oder die
FDP-Wählerin? Vielleicht aber auch nicht. Vielleicht wird der Wahnsinn unserer Zeit wieder wie gewohnt hinterhältig, absurd, linksextrem und albern aufgearbeitet. Vielleicht aber auch nicht. Vielleicht lüfte ich dann sogar das Geheimnis, ob es sich bei diesem Pressetext nur um den schamlosen Versuch handelt, Sie neugierig zu machen und Ihnen Ihre Barschaft aus der Tasche zu ziehen. Vielleicht aber auch nicht. Wie dem auch sei, ich freue mich auf Sie. Vielleicht aber auch nicht.

Herr Holm

Herr Holm, der unvergleichliche Polizist aus Hamburg. Mürrischer Blick, schlurfender Gang und Hornbrille sind ihm zum Markenzeichen geworden. Immer fest in seinem Glauben, dass nur Ruhe und Ordnung diese Welt vor Chaos und Willkür schützen können und unermüdlich in seinem Bemühen die Menschen unseres Landes zu mündigen und gesetzestreuen Bürgern zu machen. Hat er dabei vielleicht auch ein bisschen vergessen, an sich selbst zu denken?
Man rauscht durchs Leben, den Blick nach vorn, rechts und links bleibt vieles auf der Strecke. Hätte man öfter mal innehalten, eine Ausfahrt, eine Nebenstrecke, einen Umweg nehmen, Unbekanntes ausprobieren sollen? Und muss es denn immer nach oben gehen? Immer beschwerlich? Am Ziel, oben auf dem Gipfel, in eisiger Höhe ist es verdammt einsam. Der Absturz droht und der Fall ist tief. Warum wohl stehen da oben Kreuze? Herr Holm macht sich auf, das Gelände neben der Spur zu erkunden und entdeckt dabei vieles, das nicht nur für die Älteren sondern gerade auch für junge Menschen von Interesse sein sollte.

Nur am 22. Februar 2020!

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