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TAGESKASSE: Di-Fr 14-18 Uhr • MUSEUMSPLATZ 2 • 21073 HAMBURG

Achtsam morden durch bewusste Ernährung

 

Die „Achtsam morden“- Krimireihe von Karsten Dusse ist ein immenser Erfolg. Die Romane stehen regelmäßig an der Spitze der Bestsellerlisten, wurden als Serie verfilmt und sind in kurzweiligen Inszenierungen auch am Altonaer Theater in Hamburg zu sehen. Mit der Aufführung von „Achtsam morden durch bewusste Ernährung“ setzt das Theater die Erfolgsreihe fort.

Darum geht es: Dank Achtsamkeit hat Björn Diemel seine Mitte gefunden. Seine Problemzonen sind nun allerdings die Ränder seines Körpers, die sich immer weiter von dieser Mitte entfernen. Björn erkennt, dass In-sich-Ruhen und Mangel an Bewegung zwei grundverschiedene Dinge sind. Als Unbekannte versuchen, seine Tochter zu entführen, gelingt es ihm aufgrund seiner Körperfülle nur mit Mühe, die Täter in die Flucht zu schlagen. Also lässt Björn sich von Achtsamkeits-Coach Joschka Breitner die Grundsätze bewusster Ernährung erklären und gerät auch damit wieder in mörderische Konflikte …

Aufführungsdauer: ca. 2 Stunden, inkl. Pause

Aufführungsrechte: Gustav Kiepenheuer Bühnenvertriebs-GmbH, Berlin

www.kiepenheuer-medien.de 

Das Programmheft können Sie sich hier anschauen.

Foto: Caren Detje
Trailer: Siegersbusch Film

Die drei ??? – Signale aus dem Jenseits

Was darf man über die Uraufführung von Die drei ??? – Signale aus dem Jenseits verraten, ohne Spoiler-Alarm unter den Zuschauern auszulösen, die noch nicht zur riesigen Fangemeinde von Justus, Peter und Bob gehören?

Das Altonaer Theater brachte das Detektivtrio mit Die drei ??? – Signale aus dem Jenseits in der Spielzeit 2022/23 zum ersten Mal als Schauspiel auf eine Hamburger Bühne!

Autor André Minninger kennt sich mit Die drei ??? bestens aus. 1983 begann seine Mitarbeit an der Kult-Krimireihe im legendären „Studio Europa“ und seither arbeitet er erfolgreich als Buch- und Drehbuchautor für die drei berühmten Detektive.

Mit Toten Kontakt aufnehmen? Daran glauben die drei ??? nicht. Doch genau das scheint der geheimnisvollen Wahrsagerin Astrala zu gelingen. Die drei Detektive verfolgen ihre Spur und geraten in die Schusslinie eines äußerst mysteriösen Verbrechers …

Aufführungsdauer: ca. 2 Stunden 05 Minuten, inkl. Pause

Foto: G2 Baraniak

Nächstes Jahr Bornplatzsynagoge

 

Als in Hamburg die verschollen geglaubte Tora-Krone der Bornplatzsynagoge wieder auftaucht, wird sie zum Ausgangspunkt einer Reise in die Geschichte eines besonderen Ortes. Die Bornplatzsynagoge war einst das sichtbare Zentrum jüdischen Lebens im Grindelviertel – ein Ort des Gebets, der Begegnung und der Gemeinschaft. Heute steht ihr geplanter Wiederaufbau für mehr als die Rekonstruktion eines Gebäudes: Er erzählt von Erinnerung, Vertrauen und dem Wunsch, jüdisches Leben wieder selbstverständlich sichtbar werden zu lassen.

Im Mittelpunkt steht die Geschichte einer Familie, deren Leben über Generationen hinweg mit der Bornplatzsynagoge verbunden ist. Aus persönlichen Erinnerungen, weitergegebenen Bildern und der neu entdeckten Tora-Krone entsteht ein Blick auf das, was verloren schien – und auf das, was gemeinsam neu entstehen kann. Die Inszenierung erzählt von jüdischer Gegenwart in Hamburg, vom Miteinander deutscher und jüdischer Perspektiven und von der Kraft eines Ortes, der Menschen über Zeiten und Biografien hinweg verbindet.

Nächstes Jahr Bornplatzsynagoge ist ein Stück über Herkunft, Zugehörigkeit und Wiederaufbau. Es fragt, wie Erinnerung lebendig bleibt, wenn sie geteilt wird – und wie aus einer Lücke im Stadtbild ein gemeinsames Zeichen für Zukunft, Dialog und Verbundenheit werden kann.

Das Stück wird gefördert durch die Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Kultur und Medien.

Aufführungsdauer: ca. 1 Stunde 30 Minuten, keine Pause
Aufführungsrechte: Axel Schneider

Foto: Bo Lahola
Trailer: Siegersbusch Film

Sie sagt. Er sagt.

 

Das Magazin Der Spiegel nennt ihn einen „großartigen Erzähler“, der britische Independent vergleicht ihn mit Kafka und Kleist – die Rede ist von Bestsellerautor Ferdinand von Schirach.

In seinem neuen Theaterstück beschäftigt er sich mit dem Dilemma, dass in Fällen von sexueller Gewalt nahezu immer Aussage gegen Aussage steht. Im Februar 2024 schaute ein Millionenpublikum die Fernsehfassung des Theaterstückes.

Katharina Schlüter, eine erfolgreiche TV-Moderatorin, beschuldigt ihren ehemaligen Geliebten, den Unternehmer Dr. Christian Thiede, sie vergewaltigt zu haben. Zeugen gibt es für dieses Vergehen nicht, und so dreht sich im Strafprozess alles um die Frage der Glaubwürdigkeit. Sowohl für den Angeklagten als auch für die Klägerin steht viel auf dem Spiel: Die weitere private und berufliche Zukunft sowie die Reputation hängen maßgeblich davon ab, wessen Version das Gericht bestätigen wird.

Das Stück zeigt, wie kompliziert eine Urteilsfindung in solchen Fällen ist und wie eng sie mit gesellschaftlichen Werten und herrschenden Vorurteilen zusammenhängt.

Nach „Gott“ im Altonaer Theater ist „Sie sagt. Er sagt.“ das zweite packende Gerichtsdrama von Ferdinand von Schirach, das Axel Schneider, diesmal als Saisoneröffnung in den Hamburger Kammerspielen, inszeniert.

Aufführungsdauer: ca. 2 Stunden 20 Minuten, inkl. Pause
Aufführungsrechte: Gustav Kiepenheuer Bühnenvertriebs GmbH, Berlin

Hinweis zum Stück

In der Inszenierung wird eine Gerichtsverhandlung gezeigt, in der eine mögliche Vergewaltigung als Straftatbestand thematisiert und im Rahmen einer Zeugenaussage auch beschrieben wird.

Wir möchten Sie daher darauf aufmerksam machen, dass die Darstellung belastend sein kann. Personen, die durch diese Thematik getriggert oder retraumatisiert werden könnten, bitten wir, dies bei der Entscheidung für einen Vorstellungsbesuch zu berücksichtigen.

Foto: Bo Lahola
Trailer: Siegersbusch Film

Der Tatortreiniger Staffel 2

Vier Regisseur*innen, vier Schauspieler*innen, vier Mal Schotty – freuen Sie sich auf vier neue Folgen der Kultserie „Der Tatortreiniger“ auf der Bühne des Harburger Theaters!

„Über den Wolken“Bei der Reinigung des Tatorts wird Schotty vom Täter überrascht und wird selber zur Geisel – das gilt es aber auszudiskutieren…

„Anbieterwechsel“
Schotty putzt in einem Maklerbüro für Religionen und kommt mit der Besitzerin ins Gespräch über Gott und die Welt – und das Leben danach. Wie stellt sich Schotty eigentlich das Paradies vor?

„Nicht über mein Sofa“
Bei einer wohlhabenden alten Dame wurde eingebrochen, doch der Dieb verunglückt auf der Flucht tödlich. Schotty wird zur Reinigung gerufen, aber ist sich plötzlich nicht mehr sicher, ob es sich hier wirklich um einen Unfall handelt und gerät selber in eine moralische Zwickmühle

„Sind sie sicher?“
Schotty trifft auf den sadistischen Geschäftsführer einer Consulting-Firma, der seine Mitarbeiter*innen bis ins kleinste Detail überwacht, massiv unter Druck setzt und manipuliert. Bis Schotty den Spieß umdreht …

Foto: Bo Lahola

Der alte Mann und das Meer

 

Das Meer ist ein magischer Ort, der uns durchatmen lässt und uns meist den Raum gibt, anders über das Leben und seine Bedeutung nachzudenken. Vielleicht spüren wir, dass alles Leben aus dem Wasser kommt. Gleichzeitig gibt es dort Tiefen an die kaum Licht dringt und schon knapp unterhalb der Oberfläche tauchen wir in eine völlig unbekannte Welt ein. Auch deshalb ist das Meer seit jeher Ausgangspunkt oder Motiv von zeitlosen Geschichten.

So auch in dem Klassiker der Weltliteratur „Der alte Mann und das Meer“ von Ernest Hemingway:
Der alte Fischer Santiago hat seit vierundachtzig Tagen keinen Fisch mehr gefangen und rutscht in immer größere Armut und damit auch Einsamkeit. Doch wie jeden Morgen, bricht er erneut auf und versucht sein Glück. An diesem Tag beißt tatsächlich endlich ein Fisch an. Und was für einer. Es ist ein großer blauer Marlin. Doch der ist so groß, dass er das kleine Boot und den alten Mann hinaus aufs offene Meer zieht. Es beginnt eine Fahrt ins Ungewisse und ein Ringen zwischen menschlichem Stolz und der Natur, ein Tauziehen mit einem Wesen aus den Tiefen. Ein Kampf ums Überleben.

Ein einzelner Schauspieler verhandelt Ernest Hemingways Geschichte neu und konfrontiert uns mit Fragen nach unseren Lebensaufgaben, dem Älterwerden und auch mit dem Thema Einsamkeit. Wofür haben wir unsere Zeit? Wofür kämpfen wir? Woran halten wir uns fest und wovon träumen wir?

Der Schauspieler Stefan Hallmayer, der mehrfache Gewinner des Monika-Bleibtreu-Preises, gibt mit „Der alte Mann und das Meer” seinen Abschied von der Bühne. 

Das Theater Lindenhof in Melchingen erhält eine Auszeichnung im Rahmen des Theaterpreises des Bundes 2026 in der Kategorie Privattheater/Gastspielhäuser. 

Aufführungsdauer: ca. 2 Std. inkl. Pause

Aufführungsrechte: By special arrangement with The Patrick and Carol Hemingway Revocable Living Trust, The Hemingway Family Trust, and Hemingway Copyrights, LLC, c/o The Gersh Agency, 41 Madison Ave. floor 29, New York, New York 10010

Das Programmheft können Sie sich hier anschauen.

Foto: Richard Becker

Trailer: Siegersbusch Film

Die Nashörner

iSA Internationale Schauspielakademie

BAM! POP! RHINO!

Willkommen in unserer Welt: Ein schrilles Technicolor-Paradies voller individueller Macken, ein Sprechblasengewitter aus Neonfarben und lebendiger Exzentrik! Hier ist jeder ein Unikat, jede Meinung ein greller Farbtupfer. Doch unter der glitzernden Pop-Art-Oberfläche gärt etwas. Ein Rhythmus setzt ein, ein tiefes Grollen. Ein Nashorn prescht durch die Gassen, dann zwei. Es werden immer mehr. Bald versinkt die ganze Stadt im Ausnahmezustand. Die Sättigung beginnt zu schwinden.

Ionescos absurder Humor trifft im diesjährigen Theaterprojekt der iSA Schauspielakademie auf die harte Kante unserer Gegenwart. Die „Nashörnitis“ wird zum viralen Hype, der uns heute in den Echokammern fanatischer Ideologien und in populistischen Sprechchören begegnet. Doch warum fühlt es sich für viele so verdammt gut an, individuelle Freiheiten aufzugeben und Teil einer grauen, stampfenden Masse zu sein? Wer hält die Komplexität einer Welt voller Widersprüche noch aus, wenn radikale Fronten so verführerisch die Sicherheit moralischer Überlegenheit versprechen?

Wenn jede Farbnuance erlischt und nur noch das grobe Raster des „Wir gegen Die“ übrigbleibt, stellt sich die alles entscheidende Frage:

WER BLEIBT MENSCH – UND WER WIRD ZUM DICKHÄUTER?

Die Feuerzangenbowle

„Das Schönste im Leben“, resümiert die Herrenrunde um den jungen Schriftsteller Dr. Pfeiffer, „war die Gymnasiastenzeit“. Doch Pfeiffer hatte Privatunterricht, war nie auf der „Penne“, kennt weder Pauker noch die Streiche, die man ihnen spielt, ist „überhaupt kein Mensch, sozusagen“. Eine Schnapsidee: Die gute alte Zeit soll auferstehen und er das Versäumte nachholen. Als „Pfeiffer mit drei f“ wird er in der Oberprima von Babenberg „Schöler“ von Professor Crey, lernt beim Bömmel, was es mit der „Dampfmaschin‘“ auf sich hat und ersinnt mit seinen pubertierenden Schulkameraden Unfug aller Art, um den Lehrkörper zu foppen. Doch bald hegt er auch ernstere Absichten, denn für die reizende Tochter des gestrengen Herrn Direktors entflammen in ihm recht erwachsene Gefühle.

Foto: G2 Baraniak

Ich bin dein Mensch

Uraufführung
Bearbeitung für die Hamburger Kammerspiele von Esther Hattenbach

 

Eine wahrhaftige Liebesgeschichte

Alma ist nicht interessiert an Liebe. Auch nicht an „Schmetterlingen im Bauch“ und schon gar nicht an einem Bad in Rosenblättern mit romantischer Musik und Champagner. Tom ist verwundert. Wünschen sich nicht alle Menschen, derartig verwöhnt zu werden?

Alma, Altertumsforscherin in einem renommierten Museum, nimmt nicht ganz freiwillig an einer einzigartigen Studie teil. Sie soll drei Wochen lang mit einem humanoiden Roboter zusammenleben, mit dem Ziel, dass sie sich in ihn verliebt. Der Prototyp Tom wird ihr frei Haus von einer freundlichen Mitarbeiterin der Firma Terranaut geliefert.

An Liebe ist allerdings nicht zu denken. Die Programmierung von Tom stützt sich auf die Wünsche der deutschen Durchschnittsfrau, und zu denen gehört Alma nicht. Toms mehr oder weniger fantasievolle Versuche, Alma zu erobern, scheitern. Doch je mehr Zeit sie miteinander verbringen, desto mehr kann Tom seinen Algorithmus an Almas Wünsche anpassen. Er wird humorvoller, lockerer und weniger offensichtlich in seiner Annäherung: Er wird zu jemandem, der Alma gefällt. Die unsentimentale Wissenschaftlerin fragt sich plötzlich: „Was kann daran falsch sein, glücklich zu sein?“

Doch ist die Liebe zu einem Roboter nicht nur ein trostloses Selbstgespräch, ein verzweifelter Versuch, der Einsamkeit zu entkommen? „Ich bin dein Mensch“ erzählt von einer Begegnung, die uns in der nahen Zukunft erwarten könnte. Es ist eine melancholische Komödie um die Fragen der Liebe, der Sehnsucht und was den Menschen zum Menschen macht.

Foto: Bo Lahola

Die Matinee zu „Ich bin dein Mensch“ findet am 22. März 2026 um 13 Uhr statt. Der Eintritt ist frei und eine Voranmeldung ist nicht notwendig. Weitere Infos und Termine zu den Matineen finden Sie hier.

Alice – Spiel um dein Leben

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Uraufführung
Ein musikalisches Theaterstück über die Pianistin Alice Herz-Sommer

Natalie O’Hara in einem Ein-Personen-Stück mit Klavier über die Pianistin
Alice Herz-Sommer und ihr Überleben als jüdische Musikerin im Ghetto Theresienstadt – eine wahre Geschichte über die Kraft der Musik als emotionales Theatererlebnis. Alice Herz-Sommer (1903 – 2014) wurde in hohem Alter berühmt, als ihre Biografie „Ein Garten Eden inmitten der Hölle“ sowie mehrere Dokumentarfilme über sie international Erfolge feierten. Ihr Optimismus und ihre Menschenliebe, die sie sich trotz ihres schweren Schicksals bewahrte, bewegt und inspiriert nachhaltig. Es entstand die Idee für ein Theaterstück, das einerseits Alices Zeit in Theresienstadt nachzeichnet, wo sie Konzerte gibt und mit ihrem sechsjährigen Sohn ums Überleben kämpft und andererseits den Zauber der Musik erlebbar macht, der sie vor Verbitterung und Verzweiflung geschützt zu haben scheint. Die Diskrepanz zwischen der Schönheit der Musik und dem Schrecken des Ghettos ist Thema dieses Abends – der Klavierkonzert, Biografie und Schauspiel in einem ist. Die Recherchen dauerten zwei Jahre. Dafür haben die Autorin Kim Langner und Natalie O’Hara Reisen nach Prag, Theresienstadt und Tel Aviv unternommen sowie Alices Familie, Freund:innen und ehemalige Schüler:innen getroffen.

Natalie O’Hara ist für ihre schauspielerische Leistung in
„Alice – Spiel um dein Leben“ in der Kategorie Darsteller:in Schauspiel für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST 2023 nominiert worden.

Foto: Bo Lahola

Die Matinee zu „Alice – Spiel um dein Leben“ findet am 11. Januar 2026 um 13 Uhr statt. Der Eintritt ist frei und eine Voranmeldung ist nicht notwendig. Weitere Infos und Termine zu den Matineen finden Sie hier.

Die Goldfische

Ein Gastspiel der Comödie Dresden

Der Banker Oliver führt ein Leben auf der Überholspur, bis ein Verkehrsunfall alles verändert. In der Reha findet er Anschluss an die Wohngruppe „Die Goldfische“: Die blinde Magda, den stillen Michi, den autistischen Rainman und die Glamour-verliebte Franzi mit Down-Syndrom. Die idealen Komplizen für seinen Plan: Ein als Gruppenausflug getarnter Grenzschmuggel seines Schwarzgeldes. Wer kontrolliert schon einen Bus voller Menschen mit Behinderung? Doch diese haben mit dem Geld ganz eigene Pläne …

Mit Witz, Tempo und ihrem herrlich unkorrekten Umgang mit allem, was „normal“ ist, wurde die Inklusions-Komödie zum Kinoerfolg 2019 und erhielt das Prädikat „besonders wertvoll“.

„Die Goldfische“ hat 2023 den Publikumspreis der Privattheatertage gewonnen.

Foto: Robert Jentzsch

Die Matinee zu „Die Goldfische“ findet am 01. Februar 2026 um 13 Uhr statt. Der Eintritt ist frei und eine Voranmeldung ist nicht notwendig. Weitere Infos und Termine zu den Matineen finden Sie hier.

Der Vorleser

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Im Alter von 15 Jahren begegnet Michael der deutlich älteren Hanna. Sie wird seine erste Geliebte, voller Zuwendung und Zärtlichkeit, aber auch schroff, reizbar und tyrannisch. Sie hütet verzweifelt ein Geheimnis. Eines Tages ist sie spurlos verschwunden. Erst Jahre später sieht er sie wieder.

Bernhard Schlinks Roman wurde in mehr als 50 Sprachen übersetzt und avancierte zum internationalen Bestseller. Einfühlsam und genau untersucht er das Verhältnis von Liebe und Schuld vor dem Hintergrund der deutschen NS-Verbrechen und nähert sich dem Geschehen über den Vorgang des Erinnerns – suchend, fragend und im Bewusstsein, wie sehr unsere Vergangenheit unsere Gegenwart bestimmt.

Foto: Caren Detje
Trailer: reell Media

Die Matinee zu „Der Vorleser“ findet am 02. November 2025 um 13 Uhr statt. Kommen Sie uns Gespräch mit Oberspielleiter Georg Münzel, Regisseur Kai Hufnagel und Schauspielerin Sina-Maria Gerhardt. Der Eintritt ist frei und eine Voranmeldung ist nicht notwendig. Weitere Infos und Termine zu den Matineen finden Sie hier.

Der Theatermacher

Der eigentlich unerträgliche, aber unwiderstehlich komische und dabei trotzdem zeitlose Theatermacher ist eine der bekanntesten und beliebtesten Figuren des österreichischen Schriftstellers Thomas Bernhard.

Der trostlose Tanzsaal im Gasthof „Schwarzer Hirsch“ in Utzbach – über den Türen brennt das Notlicht. Der ehemalige Staatsschauspieler Bruscon probt seine Weltkomödie „Das Rad der Geschichte”, deren Höhepunkt und Voraussetzung die absolute Finsternis am Stückende ist. Diese hängt an der Zusage eines Feuerwehrhauptmannes im Ort – ein Unding für jemanden wie Bruscon. Zudem erteilt er seinen Familienmitgliedern, gleichzeitig die einzigen Mitwirkenden, letzte Regieanweisungen, muss aber erkennen, dass dies ein vergebliches Bemühen ist.
Die quälende „Talentlosigkeit“ der eigenen Familie, ein ununterbrochenes Schweinegrunzen und ein sich ankündigendes Gewitter machen die Umsetzung nahezu unmöglich. Theaterdonner oder Lebenskomödie?

Die Rolle ist wie gemacht und ein Fest für einen Vollblutschauspieler wie Peter Bause!

Foto: Bo Lahola

Matinee zu „Der Theatermacher“ am 12. Oktober 2025 um 13 Uhr. Der Eintritt ist frei und eine Voranmeldung ist nicht notwendig. Weitere Infos zu unseren Matineen finden Sie hier.

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